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Buchtipps - Jugendbücher

Fanny Funke aus Achim bei Bremen hat die Schule geschmissen und absolviert ein Jahrespraktikum im schon etwas heruntergekommenen Luxushotel "Wolkenschloss" in den Alpen. Die Gäste sind reich und verwöhnt und mit allerlei Eigenarten ausgestattet. Das Personal ist engagiert aber nicht minder exzentrisch. Alle freuen sich auf den legendären Silvesterball. Doch Fanny bekommt Ärger mit den Aushilfszimmermädchen, die, frisch von der Hotelfachschule in Lausanne, ganz schön herumzicken und den älteren Töchtern der Barnbrookes, wahren Südstaatenschönheiten, aber mit einer schwarzen Seele.

Die Welt ist - leider mal wieder - von der Menschheit fast zugrunde gerichtet worden. Durch eine Veränderung in der menschlichen Struktur haben geschriebene und gedachte Worte  eine magische Kraft bekommen.

Ophelia lebt auf der Arche Anima, aber eigentlich versteckt sie sich am liebsten in ihrer eigenen Welt, hinter ihrer Brille und ihrem Schal. Sie möchte mit ihren besonderen Talenten - sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen - möglichst nicht auffallen. Deshalb versteht sie auch nicht, warum ausgerechnet sie ausgewählt worden ist, den Adeligen Thorn zu heiraten und zu ihm auf den eisigen Pol zu ziehen. Schon auf dem beschwerlichen Weg zu ihm merkt sie, dass ihr neues zu Hause nicht ungefährlich ist und sie tödliche Intrigen erwarten. 

Um nicht mit einem Mann, den sie nicht kennt, verheiratet zu werden, wie es in Demora Tradition ist, nimmt Sage eine Stelle bei einer Kupplerin als deren Gehilfin an. Ihre Aufgabe ist es, zehn junge Damen auf der Reise zum großen Ball zu begleiten und dabei herauszufinden, wer mit wem am Besten zusammen passt. Zum Schutz der Reisegruppe wird diese von Soldaten begleitet, darunter viele junge Offiziere im heiratsfähigen Alter. Der Schutz ist nötig, weil sich im Reich ein Krieg zusammenbraut und das Reisen in diesen Zeiten nicht ungefährlich ist.

Eine Party läuft völlig aus dem Ruder, wie soll man das erklären? Mit schlechtem Gewissen und einem riesen Kater erfinden Benny und seine Freunde eine irrwitzige Story von außerirdischen Besuchern und verbreiten sie im Internet. Sehr zu ihrem Erstaunen und später auch Erschrecken, nehmen die Leute die Lügen für bare Münze und alle Versuche von Benny, die Sache aufzuklären scheitern nicht nur, sondern bringen ihn auch noch in Lebensgefahr.

Leeds lernt Layla auf der Hochzeit ihrer Schwester kennen. Die Beiden verlieben sich Hals über Kopf ineinander und können sich gar nicht voneinander trennen. Nach kurzer Zeit postet Leeds ein romantisches Bild von sich und Layla auf Instagram. Seine Fangemeinde, er ist ein aufsteigender Stern am Musikhimmel, hätte ihn lieber weiterhin als Single. Es kommt, wie es nicht kommen darf. Ein Hardcorefan schießt auf sie. Sie überleben, doch sie entfremden sich.

Wo der Himmel endet, beginnt die Welt der Geister. Mit ihrem witzigen Erzählstil und einer guten Portion Sarkasmus nimmt Kim Kestner die Leser mit in eine Welt voller schrullige Charaktere. Aber irgendwie ist es eine sehr sympathische und präsente Geisterwelt - auch wenn der Schauplatz in der Realität verankert ist.

Matilda ist es Leid, immer mit ihrer Cousine Luise verwechselt zu werden, besonders von Quinn, ihrem Schwarm seit Kindertagen. Auf einer Party, zu der sie nur in Begleitung ihrer besten Freundin Julie eingeladen wurde, weil der Junge, der sie veranstaltet, auf diese steht, beobachtet sie überaus seltsame Dinge. Quinn wird von einem blauhaarigen Mädchen angesprochen und hat kurz darauf einen schweren Unfall. Als er nach Wochen aus dem Koma erwacht, ist Matilda die einzige, die sich mit ihm auf die Suche für die Ursachen des Unglücks machen kann.

Lou ist eine Hexe, eine Dame Blanche: Damit ist ihr Schicksal eigentlich besiegelt. Auf Befehl der Kirche und des Königs sollen alle Hexen verfolgt und bei lebendigem Leib verbrannt werden. Dafür wurde die Vereinigung der Hexenjäger gegründet und nachdem Lou einen magischen Ring gestohlen hat, kreuzt sich ihr Weg mit dem des Hexenjägers Reid und ab hier wird die Geschichte richtig interessant.

Bei schlechtem Frühlingswetter oder anstrengender Fastenzeit lässt man sich doch gern verführen - warum nicht von einem Film?  Unsere Praktikantin schlägt hierfür den Nachfolger des ersten Disney "Realfilmes" von "Alice im Wunderland" vor: "Alice through the looking glass". Tolle Schauspieler, die die Lieblingscharaktere aus der Kindheit wieder aufleben lassen und in eine wunderbare Welt einladen. Ein spannendes Abenteuer durch die Zeit für die ganze Familie.